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Strukturgutachten als Basis für Fortschreibung des Regionalplans Oberland

 

Künftige Gestaltung der regionalen Verkehrsentwicklung im Fokus

 

Mit Hilfe eines Strukturgutachtens soll der Regionalplan Oberland fortgeschrieben werden. Und das ist u.a. notwendig: Der Regionalplan muss an die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms (LEP) der Bayerischen Staatsregierung angepasst werden. Angesichts der Fülle der Themen hat sich der Planungsausschuss der Region 17 dafür entschieden, die wichtigsten erst einmal zu erkennen und zu priorisieren. Als drängende Herausforderungen für die Region Oberland gilt deren zukünftige Verkehrs- und Siedlungsentwicklung. Das Strukturgutachten soll hierfür Grundlagen liefern.

 

Wofür braucht es den Regionalplan?

Der Regionalplan wird innerhalb der Leitplanken des Landesentwicklungsprogramms vom Planungsverband entwickelt. Weil sich die äußeren Rahmenbedingungen stetig ändern, wird das Landesentwicklungsprogramm permanent weiterentwickelt was sich auch auf den Regionalplan auswirkt. Dem Regionalplan obliegt die Aufgabe, z.B. Grundzentren oder Ziele und Grundsätze zur Siedlungs- und Freiraumentwicklung festzulegen. Letztendlich ist der Regionalplan als langfristiger Orientierungs- und Handlungsrahmen konzipiert. Er besitzt den grundlegenden Anspruch, die Attraktivität der Region Oberland als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum nachhaltig zu sichern.

 

Welches sind die wichtigsten Themen?

Im Zuge der Gesamtfortschreibung des Regionalplans identifizierte der Planungsverband der Region 17 die zukünftige Verkehrs- und Siedlungsentwicklung als drängende Herausforderung für die Region Oberland. Im Mittelpunkt des Gutachtens steht die zukünftige Gestaltung der regionalen Verkehrsentwicklung. Allerdings wird es fachübergreifende Strategien und Handlungskonzepte brauchen, da vielerorts die Entwicklungsdynamiken hoch sind und sich die Belange der Verkehrs-, Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Siedlungsentwicklung, Versorgungssicherheit und Freiraumsicherung wechselseitig beeinflussen.

 

Wie geht es weiter?

Die Arbeitsgemeinschaft der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) und der Transver GmbH (jetzt Schlothauer & Wauer GmbH) sind die Auftragnehmer. Im März 2017 wurde mit einer Bestandsaufnahme begonnen und 94 Städte und Gemeinden der Region befragt. Zudem wurden sogenannte „Stakeholdergespräche“, u.a. mit IHK, Handwerkskammern, Straßenbauämtern, Landratsämtern, Tourismusverbänden geführt. In einer öffentlichen Sitzung der Verbandsversammlung am 26. April 2018 wurden die Ergebnisse des Strukturgutachtens vorgestellt. Anschließend wurde der Endbericht fertiggestellt, der eine wesentliche Grundlage für die Gesamtfortschreibung des Regionalplans Oberland liefert:

 

Endbericht (PDF 17,1 MB)

Karten zu Kapitel 2 (PDF 28,1 MB)

Karten zu Kapitel 3 (PDF 13,7 MB)

Karten zu Kapitel 4 und 7 (PDF 4,3 MB)

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 26.07.2018 überarbeitet.